Diathek
Die Diathek des Ägyptologischen Instituts bestand aus mehr als 17.000 Kleinbild-Diapositiven, die in zwei Diaschränken aufbewahrt wurden. Die Dias wurden vom Institut einerseits vom Uni Dia Verlag und vermutlich auch von Museen und Sammlungen über die Jahre und Jahrzehnte hinweg angekauft und andererseits als Reproduktionen von Abbildungen aus Büchern hergestellt. Die Dias kamen für die Lehre und die Forschung am Ägyptologischen Institut zum Einsatz, bis sie von digitalen Bilddateien und ebensolchen Präsentationsprogrammen abgelöst wurden.

Zum Bestand der Diathek
Die Diapositiv-Sammlung des Ägyptologischen Instituts umfasste rund 5.000 BK-Dias des Uni Dia Verlags zum Thema Ägypten, die nach ihrer BK-Nummer nummeriert sind. Hinzu kommen etwa 12.000 Dias, welche hochwertige Bilder von Museums- und Sammlungsobjekten zeigen, darunter auch die Objekte der Heidelberger Ägyptischen Sammlung, sowie Reproduktionen von Abbildungen aus Büchern. Diese Dias sind von 1 bis 15.000 (teils ohne Nummer) inventarisiert. Die Dias wurden in zwei großen Diaschränken aufbewahrt, welche durch ihre großen Aufbewahrungsregister und die integrierte Beleuchtung eine einfache Sichtung der Bilder ermöglichte. Da die Dias schon seit längerem nicht mehr genutzt werden, wird aktuell nach einer Alternative für die recht raumgreifende Aufbewahrung und Archivierung gesucht.

Digitalisierung der Diapositive
Um die Bilder der Diathek digital nutzen zu können, wurden ein Teil von ihnen (ca. 1.000) bereits um das Jahr 2010 digitalisiert und in heidICON, der Bilddatenbank der Universitätsbibliothek Heidelberg, eingegeben. Damit auch die restlichen Bilder nicht verloren gehen und weiterhin genutzt werde können, wurden die noch verbleibenden Dias 2023 ebenfalls digitalisiert. Für diese zweite Etappe wurde eine externe Firma beauftragt hochauflösende Digitalisate von gut 12.000 unserer Dias herzustellen. Diese Digitalisate sollen auch noch in heidICON eingespeist werden. Die BK-Dias, rund 4.000 an der Zahl, wurden 2023 nicht digitalisiert, da sie mittlerweile durch den Uni Dia Verlag kostenlos online zugänglich gemacht wurden.
Datenbank zur Diathek
Wie für die Fotothek wurde auch für die Diathek mithilfe der Computersoftware LARS eine Datenbank erstellt, in welche seit den 1980er Jahren Metadaten zur Diathek eingegeben wurden, damit diese einfacher nach Objekten und Motiven durchsucht werden konnte. Auch diese Datenbank wurde 2017 zur Sicherung der Daten von Fabian Wespi in eine xlsx-Datei überführt, die hier als Download für Forschungszwecke zur Verfügung gestellt wird.

